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Schon vor Dika Mem: Diese französischen Legenden spielten in der HBL

Mittwoch, 28. Januar 2026

Fotos: Bergmann, Klahn, Imago/Harder

Wenn Dika Mem 2027 in die HBL wechselt, tritt er in die Fußstapfen großer französischer Helden in der Bundesliga-Geschichte. Hier sind die bekanntesten Namen und Erfolge dieser französischen HBL-Legenden. Darunter zwei Brüder, Vater und Sohn sowie alle französischen Welthandballer. 

Nikola Karabatic (THW Kiel) 
Der dreimalige Welthandballer (2007, 2014, 2016) prägte vier Jahre lang das Spiel des THW Kiel und sammelte nicht nur in diesen Jahren zahlreiche Titel. Karabatic begann seine Karriere in Montpellier und lief von 2005 bis 2009 für den THW Kiel auf, ehe er zurück nach Montpellier und dann weiter zu Aix en Provence, FC Barcelona und Paris St. Germain wechselte, wo er 2024 seine Karriere beendete.  
In dieser Zeit feierte er drei Siege in der EHF Champions League (2003 mit Montpellier, 2007 mit Kiel, 2015 mit Barcelona) und zwei Triumphe bei der Klub-WM (2014, 2015), zudem 22 nationale Meisterschaften, 12 Pokalsiege, zehn Ligapokalsiege und 11 Titel bei Supercups stehen in der Vita – viermal in Folge (2006 bis 2009) wurde er mit dem THW deutscher Meister, dreimal in Folge (2007 bis 2009 Pokalsieger, gewann 2005, 2007 und 2008 den Supercup.  
Mit Frankreich gewann Karabatic dreimal Gold bei Olympia (2008, 2012, 2020) und wurde je viermal Weltmeister (2009, 2011, 2015, 2017) und Europameister (2006, 2010, 2014, 2024). Mit elf Goldmedaillen bei den großen Turnieren ist der erfolgreichste Handballer aller Zeiten. Zudem gab es noch Silber bei Olympia 2016 und der WM 2023 sowie Bronze bei WM (2005, 2019) und EM (2008, 2018). 
Thierry Omeyer (THW Kiel) 
Einer der besten Handball-Torhüter aller Zeiten spielte sieben goldene Jahre von 2006 bis 2013 für den THW Kiel. Zuvor und danach stand er für Montpellier zwischen den Pfosten, von 2014 bis zu seinem Karriere-Ende 2019 lief Omeyer für Paris Saint-Germain auf, ist heute Geschäftsführer von PSG.  
Sowohl mit Montpellier (2003) als auch dreimal mit dem THW Kiel (2007. 2010, 2012) gewann er die EHF Champions League, wurde 2011 Klub-Weltmeister mit den Zebras, sechsmal deutscher Meister (2007, 2008, 2009, 2010, 2012 und 2013), sechsmal Pokalsieger (2007, 2008, 2009, 2011, 2012 und 2013) und viermal Supercup-Sieger (2007, 2008, 2011 und 2012). Insgesamt stehen 16 nationale Meisterschaften und 13 Pokalsiege in seiner Bilanz.  
Kein Handballer wurde häufiger Weltmeister als der fünffache Goldmedaillengewinner von 2001, 2009, 2011, 2015 und 2017. Mit Frankreich wurde er zudem dreimal Europameister (2006, 2010, 2014) und Doppel-Olympiasieger (2008, 2012). Zudem gewann er Olympiasilber 2016 und die Bronzemedaillen bei der Weltmeisterschaften 2003 und 2005 sowie der EM 2008. 

 

Daniel Narcisse (VfL Gummersbach, THW Kiel) 
Sieben Jahre spielte der Welthandballer des Jahres 2012 in der HBL, zunächst von 2004 bis 2007 für den VfL Gummersbach, dann 2009 bis 2013 für den THW Kiel. „Air France“, wie Narcisse wegen seiner Sprungkraft genannt wurde, gewann mit dem THW 2010 und 2012 die EHF Champions League, 2011 die Klub-WM, zudem wurde er je dreimal Meister (2010, 2012, 2013) und Pokalsieger (2011-13). Hinzu kommen auch fünf Meisterschaften und drei Pokalsiege in Frankreich mit Chambery und bei Paris St. Germain, wo er 2018 seine Karriere beendete.  
Narcisse ist vierfacher Weltmeister (2001, 2009, 2015, 2017), dreifacher Europameister (2006, 2010, 2014) und Doppel-Olympiasieger (2008, 2012). Zudem gewann er Olympiasilber 2016 und die Bronzemedaillen bei den Weltmeisterschaften 2003 und 2005 und der EM 2008. 
Bertrand Gille (HSV Hamburg) 
Der Name des Kreisläufers (und seines Bruders) ist eng mit der erfolgreichsten Zeit des Hamburger Handballs verknüpft. Er spielte in seiner gesamten Karriere nur für zwei Vereine: Chambery (1996-2002 sowie 2012 bis 2015) sowie zehn Jahre (2002 bis 2012) beim HSV Hamburg.  
Mit dem HSV wurde der Welthandballer von 2002 deutscher Meister (2011), DHB-Pokalsieger (2006, 2010) und Sieger im Europapokal der Pokalsieger (2007). 268 Mal lief Bertrande Gille für Frankreich auf, gewann jeweils zweimal Gold bei EM (2006, 2010), WM (2001, 2011) und Olympia (2008, 2012), zudem noch Bronze bei der WM 2003 und der EM 2008.  
Guillaume Gille (HSV Hamburg) 
Guillaume „Gino“ Gille ging den gleichen Weg wie sein Bruder – beide spielten zusammen in Chambery, wechselten gemeinsam nach Hamburg (2002 – 2012) und kehrten dann zu ihrem Heimatklub zurück. Auch der Spielmacher wurde in Hamburg deutscher Meister (2011), DHB-Pokalsieger (2006, 2010) und Sieger im Europapokal der Pokalsieger (2007).  
Guillaume Gille spielte 308 Mal für Frankreich und gewann je zweimal Gold bei EM (2006. 2010), WM (2001, 2009) und Olympia (2008, 2012). Bronze gab es noch bei der der EM 2008 und den Weltmeisterschaften 1997 und 2005. Seit 2020 ist er Cheftrainer der französischen Nationalmannschaft, die er zu Goldmedaillen bei Olympia 2021 und der EM 2024, Silber bei der WM 2023 und Bronze bei der WM 2025 führte. Damit ist Guillaume Gille der erste Handballer, der Olympiasieger und Europameister als Spieler und Trainer ist.  
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Joel Abati (SC Magdeburg) 
Der Name von Joel Abati ist untrennbar mit dem SCM verbunden, zehn Jahre lang von 1997 bis 2007 lief der Rückraumspieler nach seinem Wechsel von US Creteil für die Magdeburger auf. Mit dem SCM gewann der Linkshänder die Champions League (2002), die Deutsche Meisterschaft (2001), zwei Vereins-Europameisterschaften (2001, 2002), dreimal den EHF-Pokal (1999, 2001, 2007) und den Supercup (2001).  
Nach drei Jahren in Montpellier kehrte Abati nach Deutschland zurück, lief in zwei Qualifikationsspielen zur 2. HBL für den SC DHfK Leipzig auf – und verhalf den Sachsen zum Aufstieg. Abati spielte 202 Mal für Frankreich, wurde Olympiasieger (2008), Weltmeister (2001, 2009) und Europameister (2006). Daneben gewann er EM-Bronze (2008) und WM-Bronze (2003, 2005).  
Kentin Mahé (Bayer Dormagen, VfL Gummersbach, HSV Hamburg, SG Flensburg-Handewitt) 
Er ist der einzige französische Nationalspieler, der im Seniorenbereich nie für einen französischen Klub gespielt hat. Geboren in Paris, kam Kentin Mahé als Neunjähriger nach Dormagen, wo sein Vater Spieler und Trainer war. Von 2011 bis 2018 lief der Spielmacher in der HBL auf, erst für den VfL Gummersbach (2011-2013), dann für den HSV Hamburg (2013-2015), schließlich für die SG Flensburg-Handewitt (2015-2018).  
Danach wechselte Mahé für sechs Jahre zum ungarischen Spitzenklub KC Veszprem, ehe er 2024 wieder nach Gummersbach zurückkehrte, wo er einen Vertrag bis 2027 hat. 2012 stand er mit Gummersbach im Europapokalfinale, 2018 wurde er mit Flensburg deutscher Meister. Mit Frankreich gewann er bei allen großen Wettbewerben Gold: bei den Weltmeisterschaften 2015 und 2017, bei Olympia 2021 und den Europameisterschaften 2014 und 2024. Dazu kommt WM-Silber 2023, WM-Bronze 2019, Olympia-Silber 2016 und EM-Bronze 2018.  
Pascal Mahé (Bayer Dormagen) 
Nach Stationen in Paris, Creteil, Montpellier und Monaco wechselte Pascal Mahé 1999 zu Bayer Dormagen, wo er bis 2002 in der HBL spielte und später Trainer im Jugendbereich wurde. 1992 gewann Mahé Senior Bronze bei Olympia in Barcelona, ein Jahr später bei der Weltmeisterschaft die Silbermedaille, 1995 errang er den Weltmeistertitel. Somit sind Vater und Sohn Weltmeister. Zweimal wurde Pascal Mahé zudem französischer Meister.  
Jackson Richardson (TV Großwallstadt, Rhein-Neckar Löwen) 
Es war ein ähnlicher Coup wie die Füchse-Verpflichtung von Dika Mem, als der TV Großwallstadt 1996 den Transfer des damals aktuellen Welthandballers Jackson Richardson bekanntgab, der vier Jahre für die Mainfranken spielte und mit dem TVG 2000 den europäischen City-Cup gewann. 
 2009 half er bei den Rhein-Neckar Löwen für sieben HBL-Spiele aus, als deren eigentliche Spielmacher verletzt waren. Der Vater des dreifachen CL-Siegers Melvyn Richardson absolvierte 410 Länderspiele für Frankreich, wurde 1995 und 2001 Weltmeister. Weiteres Edelmetall errang er mit Silber bei der WM 1993 und WM-Bronze 1997, 2003 und 2005 sowie Bronze bei Olympia 1992. Zudem gewann er die EHF Champions League 2001 mit dem spanischen Klub Portland San Antonio, den Europapokal der Pokalsieger 1993 (mit OM Vitrolles) und 2004 (mit Portland). 
Jerome Fernandez (THW Kiel) 
Der neben Nikola Karabatic und Thierry Omeyer erfolgreichste französische Handballer lief in der Saison 2010/11 für den THW Kiel aus, wurde 2011 DHB-Pokalsieger. Seine großen Erfolge auf Klub-Ebene feierte er aber mit dem FC Barcelona (2002 - 2008) und Ciudad Real (2008 – 2010)mit zwei Siegen in der Champions League (2005, 2009), sowie einem Titel im EHF-Pokal (2003) und der Klub-WM (2010). In 390 Länderspielen für Frankreich gewann Fernandez neun Goldmedaillen bei EM (2006, 2010, 2014), WM (2001, 2009, 2011, 2014) und Olympie (2008, 2012). Zudem errang der Rückraumspieler Bronze bei WM 2003, WM 2005 und EM 2008. 
Stephane Stoecklin (GWD Minden) 
Nach den Stationen Chambery, Montpellier, Nimes und PSG kam Stocklin als einer der ersten Franzosen in die HBL, lief von 1996 bis 1998 für GWD Minden auf, wobei er in der zweiten Saison gleich HBL-Torschützenkönig wurde. Als GWD-Spieler wurde Stoecklin 1997 als zweiter Franzose nach Richardson Welthandballer des Jahres.  
Nach seiner Zeit in Deutschland folgte der eher ungewöhnliche Weg nach Japan zu Honda Suzuka, wo er fünfmal Meister und zweimal Pokalsieger wurde. Stoecklin lief 238 für die Equipe Tricolore auf. Bei Weltmeisterschaften gewann er Gold (1995), Silber (1993) und Bronze (1997), hinzu kommt Olympiabronze 1992.  
Frederic Volle (SG Wallau-Massenheim) 
Der Weltmeister von 1995 war neben Stoecklin ebenfalls einer der ersten Franzosen in der HBL und spielte von 1996 bis 1998 für die SG unter den Kult-Trainern Velimir Kljaic und Martin Schwalb, ehe er gemeinsam mit Stoecklin nach Japan wechselte. Zuvor hatte der Spielmacher in Nimes, Vitrolles und Montpellier gespielt, sein größter Erfolg war der Titel im europäischen Pokalsieger-Wettbewerb 1993. Mit der Nationalmannschaft gewann er drei internationale Medaillen: Bronze bei Olympia 1992, Silber bei der SWM 1993 und WM-Gold 1995.  
François-Xavier Houlet (TV Niederwürzbach, VfL Gummersbach) 
François-Xavier Houlet war nicht nur Spieler in der HBL, sondern auch Sportdirektor. Von 1997 bis 1999 lief der 68-fache französische Nationalspieler für den TV Niederwürzbach auf, dann folgten acht Jahre beim VfL Gummersbach, wo er nach seinem Karriere-Ende 1997 für zwei Jahre auch Sportdirektor und Geschäftsführer war. Heute arbeitet Houlet als Experte für den TV-Sender beIn-Sports und als Spielerberater. 
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