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2. HBL

Spieltag 18: Rückrundenauftakt mit Topspielkracher an der Tabellenspitze

Donnerstag, 5. Februar 2026

Foto: Wolf

Fünf Tage nach dem EM-Finale mit deutscher Beteiligung fliegt in der 2. Handball-Bundesliga wieder der Ball. Mit drei Partien am Freitag beginnt in der 2. HBL die Rückrunde. Dabei empfängt Dormagen den Tabellennachbarn Lübbecke, Essen kämpft gegen die Eulen um wichtige Punkte und Hagen hat Coburg zu Gast. Am Sonntag kommt es zum absoluten Spitzenspiel um die Tabellenführung. Alle neun Partien des 18. Spieltags überträgt Medienpartner Dyn wie gewohnt live und auf Abruf.

Freitag, 6. Februar:

TSV Bayer Dormagen vs. TuS N-Lübbecke (19:00 Uhr, live bei Dyn und Dyn Sport Mix)
  • Der heimische TSV startet als Tabellenzwölfter mit 12:22 Punkten auf dem Konto in die Rückrunde der 2. HBL. Vor dem Jahreswechsel gewann Dormagen von den zurückliegenden neun Partien nur zwei. Die letzte Begegnung ging vor heimischer Kulisse mit 36:39 gegen Lübeck-Schwartau verloren.
  • Die Gäste aus Lübbecke reisen als direkter Tabellennachbar an. Mit 13:21 Zählern rangiert der TuS auf Platz elf und dürfte somit nach der Hinrunde auch eher ein durchwachsendes Fazit gezogen haben.
  • Nach dem Trainerwechsel im Laufe des Novembers verlor Lübbecke von sechs Spielen nur eins, trennte sich zugleich aber auch dreimal unentschieden.
  • Acht der bisherigen zwölf Pluspunkte sammelten die Gastgeber in heimischer Halle ein.
  • Mit 462 geworfenen Toren stellen die Gäste nach der Hinrunde den schwächsten Angriff der 2. HBL. Defensiv hingegen läuft es rund beim TuS, nur zwei Teams haben weniger Gegentore vorzuweisen.
  • Das Hinspiel gewann Lübbecke vor heimischer Kulisse mit 34:30. Von den letzten fünf direkten Aufeinandertreffen entschied Dormagen nur eine Partie für sich.
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TuSEM Essen vs. Eulen Ludwigshafen (19:30 Uhr, live bei Dyn)
  • Der TuSEM aus Essen blickt auf eine insgesamt enttäuschende Hinrunde zurück. Mit nur acht Pluspunkten auf dem Konto belegen die Schützlinge der Ruhrpott-Schmiede Rang 16 und befinden sich damit mitten im Abstiegskampf.
  • Nach zwischenzeitlich sieben Spielen ohne Sieg (1:13 Punkte) konnte sich das Team von Trainer Kenji Hövels aber zumindest mit einem Erfolgserlebnis aus dem Jahr 2025 verabschieden. Vor heimischer Kulisse siegte Essen mit 34:32 gegen Ferndorf.
  • Die Gäste aus Ludwigshafen haben zwar vier Pluspunkte mehr auf dem Konto, konnten mit den Ergebnissen der Hinrunde aber über lange Zeit ebenso nicht zufrieden sein. Erst im Dezember fanden die Eulen langsam aber sicher in die Spur und holten aus den letzten fünf Partien sechs Zähler.
  • Bei den letzten drei Gastauftritten holten die Eulen starke vier von möglichen sechs Punkten.
  • Mit 570 Gegentoren haben die Hausherren in der Hinrunde die drittmeisten Treffer ins eigene Gehäuse kassiert.
  • Sieben von acht Pluspunkten holte der TuSEM in heimischer Halle.
  • Das Hinspiel gewannen die Eulen mit 32:26.
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VfL Eintracht Hagen vs. HSC 2000 Coburg (20:00 Uhr, live bei Dyn)
  • Nachdem die Hausherren zwischenzeitlich sogar Tabellenführer waren, verliefen die letzten Wochen des vergangenen Jahres nicht nach dem Geschmack der Eintracht. Von den zurückliegenden sechs Spielen verlor der VfL fünf, einzig in Lübbecke konnte Hagen einen ungefährdeten Auswärtssieg feiern.
  • Mit 21 Pluspunkten auf dem Konto belegt Hagen Rang sechs und hat den Anschluss zur Spitzengruppe erst einmal verloren.
  • Wesentlich positiver gestaltete sich der Trend bei den Gästen aus Coburg zum Ende der Hinrunde. Der HSC gewann fünf der letzten sechs Partien, musste sich nur im Heimspiel gegen Dormagen knapp geschlagen geben.
  • Mit 20 Zählern auf der Habenseite ist Coburg Neunter, könnte mit einem Auswärtssieg gar an Hagen vorbeiziehen.
  • Hagens Torhüter Pascal Bochmann ist mit 183 Paraden nach 17 Spielen zweitbester Torhüter in der 2. HBL. Coburgs Petros Boukovinas folgt gleich dahinter mit 172 abgewehrten Bällen.
  • Das Hinspiel entschied Hagen knapp mit 31:29 für sich und entführte so die Punkte aus Coburg. Von den letzten sieben Pflichtspielduellen zwischen beiden Teams gewann der HSC nur eines.
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Samstag, 7. Februar:

HC Oppenweiler/Backnang vs. TV 05/07 Hüttenberg (18:00 Uhr, live bei Dyn)
  • Mit nur zwei Punkten auf der Habenseite ist Aufsteiger Oppenweiler/Backnang das Schlusslicht der 2. HBL. In der Hinrunde blieb der historisch erste Sieg in der zweithöchsten deutschen Spielklasse aus. Gegen Krefeld und Coburg konnte der HCOB vor heimischer Kulisse jeweils einen Punkt einfahren.
  • Die letzten zwölf Spiele verlor der HCOB allesamt und stellt mit 573 Gegentoren die zweitschwächste Defensive der Liga.
  • Nach äußerst überzeugendem Saisonstart ist die Formkurve bei den Gästen aus Hüttenberg im Laufe der Hinrunde stark abgeflacht. Von den zurückliegenden acht Partien gewann die Mannschaft von Trainer Stefan Kneer nur eine. Mit 17:17 Punkten sind die Mittelhessen Zehnter.
  • Das letzte Auswärtsspiel gewann Hüttenberg mit 24:23 in Ferndorf.
  • HCOB-Rückraumspieler Timm Buck ist mit 98 erzielten Treffern viertbester Torschütze in der 2. HBL.
  • Das Hinspiel gewann Hüttenberg souverän mit 30:23.
HSG Krefeld Niederrhein vs. TuS Ferndorf (18:00 Uhr, live bei Dyn)
  • Abstiegskampf pur lautet das Motto beim NRW-Derby in Krefeld. Der Tabellenvorletzte empfängt den Fünfzehnten. Die Eagles haben sechs Punkte auf der Habenseite, Ferndorf neun.
  • Die Hausherren feierten am zweiten Spieltag ihren bisher einzigen Saisonsieg gegen die Eulen. In der Folge konnte der Aufsteiger nur noch drei weitere Zähler einsammeln. Der letzte Punktgewinn gelang nach zuvor zehn Niederlagen in Folge am 16. Spieltag in Lübbecke.
  • Auch die Gäste aus Ferndorf warten nun schon eine Weile auf den nächsten Sieg. Die letzten acht Partien konnte der TuS nicht gewinnen (2:14 Punkte) und findet sich nach solidem Saisonstart zum Auftakt der Rückrunde mitten im Abstiegskampf wieder.
  • Krefeld kassierte in der Hinrunde die meisten Gegentore aller Teams, Ferndorf erzielte die wenigsten eigenen Treffer.
  • Ferndorfs Torhüter Can Adanir ist mit 152 Paraden aktuell viertbester Rückhalt in der 2. HBL.
  • Das Hinspiel endete ohne Sieger (29:29). Auch am Samstagabend dürften die Zuschauer einen offenen Schlagabtausch auf Augenhöhe geboten bekommen.
HBW Balingen-Weilstetten vs. 1. VfL Potsdam (19:30 Uhr, live bei Dyn)
  • Eines der beiden Topspiele des 18. Spieltags steigt am Samstagabend in der Mey Generalbau Arena zu Balingen. Dort empfängt der Tabellendritte (26:8 Punkte) den Vierten (25:9 Zähler).
  • Balingen musste sich im letzten Spiel des vergangenen Jahres in Bietigheim geschlagen geben und verpasste es so, auf einem Aufstiegsplatz zu überwintern. Von den letzten zwölf Partien verlor der HBW aber nur zwei.
  • Besonders vor heimischem Publikum weiß der letztjährige Pokalschreck zu überzeugen. Alle Heimspiele in dieser Spielzeit entschied der Tabellendritte für sich.
  • Nach holprigem Saisonstart hat der Bundesligaabsteiger aus Potsdam so richtig in die Erfolgsspur gefunden. Seit acht Spielen haben die Adler nicht mehr verloren und über diesen Zeitraum hinweg nur einen einzigen Punkt abgegeben. Vor der EM-Pause konnte der Vierte mit Siegen gegen Bietigheim und in Hagen noch einmal zwei echte Ausrufezeichen setzen.
  • HBW-Rechtsaußen Sascha Pfattheicher war in der Hinrunde mit Abstand der beste Torschütze in der 2. HBL. In 17 Partien erzielte der Linkshänder bärenstarke 141 Tore.
  • Im Hinspiel behielt Potsdam mit 31:26 die Oberhand. Beim bisher einzigen Aufeinandertreffen in Balingen vor etwas mehr als drei Jahren konnte Potsdam ebenso jubeln.
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Sonntag, 8. Februar:

Dessau-Rosslauer HV 06 vs. VfL Lübeck-Schwartau (17:00 Uhr, live bei Dyn)
  • In der Anhalt-Arena zu Dessau-Rosslau treffen am Sonntag ebenso zwei Tabellennachbarn aufeinander. Der Tabellenachte (21:13 Zähler) empfängt den punktgleichen Siebten.
  • Nach zwischenzeitlich fünf Spielen ohne Niederlage musste Dessau zum Ende des letzten Jahres drei Pleiten in Serie hinnehmen. Gegen die Topteams Bietigheim, Balingen und Elbflorenz waren die Biber jeweils chancenlos.
  • Für die Gäste aus dem hohen Norden hätte die Rückrunde wohl gleich mit dem Jahreswechsel starten können. Zum Ende von 2025 präsentierten sich die Tiger nämlich in absoluter Topform. Seit acht Spielen ist der VfL ungeschlagen und holte in diesem Zeitraum sehr starke 15 Zähler.
  • Vor allem offensiv wusste Lübeck-Schwartau in den vergangenen Spielen zu überzeugen und erzielte in den letzten drei Partien im Schnitt rund 37 Tore pro Begegnung.
  • Jakub Powarzynski ist mit 65 erzielten Treffern aktuell bester Torschütze der Gastgeber. Für den VfL netzte Rechtsaußen Paul Holzhacker bereits 86 Mal ein.
  • Das Hinspiel endete mit einem 33:29-Heimsieg für den VfL Lübeck-Schwartau.
SG BBM Bietigheim vs. HC Elbflorenz 2006 (17:00 Uhr, live bei Dyn)
  • Das absolute Spitzenspiel des 18. Spieltags ist das Duell zwischen dem Tabellenzweiten Bietigheim (28:6 Punkte) und dem punktgleichen Tabellenführer Elbflorenz.
  • Die Hausherren verloren von den zurückliegenden acht Spielen nur eines (21:28 in Potsdam) und konnten über diesen Zeitraum hinweg ansonsten alle weiteren Zähler erfolgreich einsammeln.
  • Alle Zähler, die Bietigheim bisher abgeben musste, verloren die Romero-Schützlinge in fremder Halle.
  • Nach zwei Niederlagen zum Saisonstart haben die Gäste aus Elbflorenz eine unglaubliche Serie gestartet. Seit der Niederlage in Balingen Anfang September hat das Team von Trainer Andre Haber nicht mehr verloren. Neben zwei Remis gegen Ferndorf und Dormagen konnte der Spitzenreiter alle weiteren Partien für sich entscheiden.
  • Die beste Defensive der Liga empfängt die beste Offensive. Bietigheim hat in der Hinrunde nur 449 Gegentore kassiert, Elbflorenz hat 603 Treffer erzielt.
  • Das Hinspiel in Dresden gewann Bietigheim zum Saisonstart mit 28:24.

Montag, 9. Februar:

TV Großwallstadt vs. HSG Nordhorn-Lingen (19:30 Uhr, live bei Dyn)
  • Zum Abschluss des 18. Spieltags stehen sich am Montagabend der Tabellen-13. und der Fünfte gegenüber. Der TVG muss sich mit zwölf Zählern auf der Habenseite aktuell in Richtung Abstiegskampf orientieren, die Gäste aus Nordhorn gehören mit 25 Pluspunkten zur fünfköpfigen Spitzengruppe der Liga.
  • Nach zwischenzeitlich vier Siegen in Folge sind die Gastgeber im Laufe der Hinrunde immer tiefer in die Ergebniskrise gerutscht. Seit nunmehr neun Spielen wartet der TVG auf einen Sieg, konnte in dieser Phase lediglich zwei magere Punkte einfahren.
  • Ganz anders sehen die Voraussetzungen bei den Gästen aus Nordhorn-Lingen aus. Nach durchwachsenem Saisonstart hat das Team von Trainer Mark Bult zu absoluter Topform gefunden. Die letzten neun Begegnungen gewann die HSG allesamt und gehört mittlerweile wieder voll und ganz zum elitären Kreis der Aufstiegsanwärter.
  • Mit Kristian van der Merwe hat Nordhorn-Lingen den aktuell bester Torhüter der 2. HBL zwischen den Pfosten. In der Hinrunde parierte der Däne wahnsinnig starke 195 Würfe.
  • In den Farben der Hausherren ist der aktuell drittbeste Torschütze der Liga aktiv. TVG-Rechtsaußen Maxim Schalles erzielte in den ersten 17 Spielen 105 Treffer.
  • Das Hinspiel entschied die HSG knapp mit 31:29 für sich.
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